Wir verwenden Cookies, um diese Webseite und unsere Dienste zu verbessern. Indem Sie auf die Schaltfläche "Datenschutzerklärung" klicken, können Sie mehr über unsere Verwendung von Cookies erfahren und Ihre Browser-Einstellungen ändern, um die Verwendung von Cookies zu verhindern. Andernfalls wird davon ausgegangen, dass Sie damit einverstanden sind, fortzufahren.

bg.jpg
draußen1 draußen2 draußen3 eingangsbereich behandlungsraum1 behandlungsraum1_2(Füße) behandlungsraum2 werkstatt1 werkstatt2 werkstatt3

draußen1

draußen2

draußen3

eingangsbereich

behandlungsraum1

behandlungsraum1_2(Füße)

behandlungsraum2

werkstatt1

werkstatt2

werkstatt3

Dr. Ohlendorf, Daniela : Methoden und Mittel zur Verbesserung des statischen und dynamischen Muskelverhaltens bei haltungsbedingten Beschwerden:ein Trainings- und bewegungswissenschaftlicher Vergleich zwischen haltungsverbessernden, sensomotorischen Einlegesohlen und einem gesundheitsorientiertem, rehabilitativen Muskelaufbautraining


Das Ziel dieser Arbeit war es herauszufinden, ob das sensomotorische System des Menschens über das externe Einwirken von haltungsverbessernden sensomotorischen Einlegesohlen oder/und über ein rehabilitatives Muskelaufbautraining auf den Muskelzustand das menschliche Steh- und Gehverhalten zu verbessern ist und sich Beschwerden im Bereich des Muskel- und Skelettsystems effektiv in kürzester Zeit lindern lassen. In einem Prä-Post-Kontrollgruppendesign wurden die 59 Studienteilnehmer mit haltungsbedingten Beschwerden in vier Untersuchungsgruppen aufgeteilt, die zu Beginn und nach dem Ende der sechswöchigen Untersuchungsdauer verschiedene Messreihen durchlaufen haben. Ferner haben alle Probanden einen Fragebogen hinsichtlich ihrer subjektiven Beschwerdeentwicklung ausgefüllt. Die erste Untersuchungsgruppe hat sensomotorische Einlegesohlen getragen, die Teilnehmer der zweiten Gruppe haben ein rehabilitatives Muskelaufbautraining absolviert, zeitgleich haben die Probanden der Gruppe 3 sensomotorische Einlegesohlen getragen und ein rehabilitatives Muskelaufbautraining durchgeführt und die Probanden der Gruppe 4 waren der Kontrollgruppe zugehörig. Die eingesetzten Messverfahren waren eine dreidimensionale Rückenscannung, das statische und dynamische Oberflächen-EMG, die instrumentelle Ganganalyse und die Pedographie. Mit Hilfe von Muskelfunktionstests wurden die Muskelkraftverhältnisse bzw. der Muskelstatus manuell ermittelt. Zur mathematischen Berechnung der Messergebnisse wurde der Wilcoxon-Test eingesetzt. Sowohl haltungsverbessernde Einlegesohlen als auch ein rehabilitatives Muskelaufbautraining allein bewirken statistisch gesehen eine bessere Verteilung der auf den Körper einwirkenden Lasten sowie eine ökonomischere Durchführung von Bewegungsabfolgen. Dadurch wird (neuro)muskulären Dysbalancen entgegengewirkt. Die subjektiven Beobachtungen der Probanden bekräftigten die messtechnischen Ergebnisse der Einlegesohlen und des Muskelaufbautrainings bezüglich reduzierter haltungsbedingter Beschwerden. Die zeitgleiche Kombination aus sensomotorischen Einlegesohlen und Muskelaufbautraining konnte tendenziell keine positiven Veränderungen bezüglich eines verbesserten Steh- und Gehverhaltens erzielen. Die Messergebnisse der Kontrollgruppe bestätigen die Resultate der zuvor eingesetzten externen Interventionsmöglichkeiten, da die Körperstatik und auch die -dynamik konstant bleiben, insofern sie nicht beeinflusst werden.
Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass die Kombination von physiologischen, biomechanischen, trainingswissenschaftlichen und psychischen Komponenten, Rückschlüsse ermöglichen und dadurch das Phänomen der menschlichen Haltungs- und Bewegungsmotorik in seiner Komplexität besser nachvollziehen lassen.

Betreuer: Niklas, A.; Prof. Dr. et Dr. rer. nat.
Gutachter: Niklas, A.; Prof. Dr. et Dr. rer. nat.
Gutachter: Krüger, A.; Prof. Dr.
Gutachter: Blumentritt, S.; Prof. Dr.

URL der Dissertation: http://webdoc.sub.gwdg.de/diss/2008/ohlendorf/ohlendorf.pdf

Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
37070 Göttingen
Urheberrecht
Copyright

Letztmalige Aktualisierung: 2008-04-30
© 2000 Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Allgemeiner Haftungsausschluss